Ein sortiment für die sinne

Glemorangie & "The Gourmand"

Wie beschreibt man Geschmack mit Bildern und Musik? Wie stellt man Glenmorangie Whisky filmisch dar und erweckt Aromen, Geschmack und Abgang auf dem Bildschirm zum Leben?

 

David Lane, Mitbegründer und Chefredakteur von „The Gourmand“, einer halbjährlich erscheinenden preisgekrönten Zeitschrift für gehobene und stilvolle Esskultur, nahm diese Herausforderung an. Denn dem kreativen Creative-Direktor gefiel die Idee, die vielfältigen Aroma- und Geschmacksprofile unserer Single-Malt-Whiskys durch Film und Fotografie zu vermitteln. Und so machte er sich daran, vier Glenmorangie Whiskys filmisch und fotografisch zu präsentieren und zu interpretieren – eine besondere, neuartige Herangehensweise.

 

Lane berichtet:

 

„Ich wollte mit diesem Film die Sinne der Zuschauer so ansprechen, dass sie das Gefühl haben, sie würden den Whisky tatsächlich schmecken. Mein Ziel war, auf eine etwas andere Weise zu zeigen, was es heißt, Glenmorangie zu kosten. Wenn man Geschmack visuell darstellt, kann man auch diejenigen erreichen, die sich ansonsten vielleicht gar nicht für den komplexen Charakter eines großen Whiskys interessieren würden. Gleichzeitig weckt man aber auch das Interesse der Whisky-Kenner und -Liebhaber. Die Filme und Fotografien ziehen einen in ihren Bann. Sie vermitteln Langsamkeit, Ruhe und Wärme und erinnern eher an einen Besuch einer Gemäldegalerie als eines Blockbuster-Kinos. Sie laden zur Reflexion ein, genau wie die Whiskys, von denen sie erzählen.”

 

David Lane selbst schätzt das breite Spektrum an Whisky-Aromen. Er beschloss daher, bei den Herzstücken des Glenmorangie-Sortiments – Glenmorangie The Original, Glenmorangie The Lasanta, Glenmorangie The Quinta Ruban und Glenmorangie The Nectar D‘Or – die unterschiedlichen Geschmacksprofile filmisch und fotografisch zum Leben zu erwecken und die individuellen Besonderheiten dieser vier Hauptsäulen unserer Range herauszuarbeiten.

 

Der Film über den Glenmorangie The Original widmet sich den komplexen, feinen Aromen unseres Klassikers – von Pfirsich bis Vanille. Wie in einem feinmaschigen Netz nehmen hier die vielen Facetten dieses Whiskys Gestalt an und man sieht, wie die verschiedenen Aromen miteinander verknüpft sind.

 

Der Glenmorangie Lasanta zeigt im Film seine tiefgründige Wärme - Lasanta heißt auf Gälisch „Wärme und Leidenschaft“ - seine wärmende Würze und die Aromen getrockneter Früchte. Im Fokus steht hier ein aufgehendes Licht, fast einer Sonne ähnlich, die an Intensität gewinnt und die betörend würzigen Aromen des Lasanta visuell vermittelt.

 

Der Glenmorangie Quinta Ruban bewegt sich zwischen dunklen, zartbitteren Geschmacksnoten und süßen Aromen. Im Film ist eine kreisförmige Skulptur in zwei Teile zerbrochen. Das Licht lässt zunächst nur die Silhouette erkennen, wird aber zunehmend heller und bei voller Beleuchtung sieht man schließlich, dass die zwei scheinbar identischen Hälften eigentlich völlig unterschiedlich sind: Die eine besteht aus Orangenschalen und Zartbitterschokolade, die andere aus türkischem Honig.

 

Im Film zum Glenmorangie Nectar D‘Or werden mit geradliniger Kameraführung gläserne Regale mit wunderschön stilisiertem Gebäck, Kokosnuss, Limette und Karamell erkundet. Diese verführerischen Elemente, in goldenes Licht getaucht, erinnern an die Nachreifung dieses Whiskys in Süßwein-Fässern aus der Sauternes.

 

Jeder Film ist eine visuelle Darstellung der Verkostungsnotizen des jeweiligen Whiskys und eine Reise durch dessen Geschmackskomposition. „Schriftliche Verkostungsnotizen sind schön und gut”, so David Lane. „Sie sind aber eben nur eine Liste einzelner Elemente, die man nacheinander wahrnimmt. Im Film hingegen kann man etwas erreichen, was dem wirklichen Geschmackserlebnis näherkommt: die gesamtheitliche Wahrnehmung aller Elemente.”

 

David Lane war künstlerischer Leiter und Filmregisseur in diesem Projekt. Set-Designer Sarah Parker fertigte die Skulpturen, die im Zentrum der Filme zu sehen sind. Filmeditor war Matt Nee, die Originalfilmmusik stammt von Joel Wells. Leitender Fotograf war Jeremy Vallender, die Stillleben fotografierte Gustav Almestal.